Prinzregent Luitpold

Thronzimmer der Königin Karoline von Bayern

Künstler, Ersteller / Fotograf: Wilhelm Rehlen (1795-1831)
Lageort: München, Wittelsbacher Ausgleichsfonds
Copyright: München, Wittelsbacher Ausgleichsfonds
Untertitel:

Aquarell auf Papier von Wilhelm Rehlen (1795-1831).

Zusammenfassung:

Die im November 1809 bei dem Händler Peyron in Lyon in Auftrag gegebenen kostbaren Stoffe "nach neuester Form" finden sich auf dem Aquarell von Wilhelm Rehlen, das das Thronzimmer der Königin Karolin in der Münchner Residenz zeigt, wieder: blauer, mit goldenen Sternen verzierter Damast bildet Wandbespannungen, Stuhlbezüge und die Flügel des Thronbaldachins. Die in den lange nicht mehr genutzten Kaisersaal der Residenz ab 1799 eingebauten so genannten Hofgartenzimmer der Kurfürstin und späteren Königin waren am 1. Januar 1806 auch Schauplatz der Königsproklamation Max Josephs im engsten Kreise.

Auf den beiden, symmetrisch neben den Spiegeln an den Längswänden aufgehängten Gemälden Joseph Stielers sind die sechs Töchter Karolines dargestellt. Dies, sowie die beiden Flügel und die Bücher auf dem Tisch in der linken Ecke zeigen die Neigung der Königin, den Raum nicht nur offiziellen Anlässen vorzubehalten, sondern ihn auch für familiäre Zusammenkünfte und zum Musizieren zu nutzen.

Architektur
Grafiken
Innenansichten

Die im November 1809 bei dem Händler Peyron in Lyon in Auftrag gegebenen kostbaren Stoffe "nach neuester Form" finden sich auf dem Aquarell von Wilhelm Rehlen, das das Thronzimmer der Königin Karoline in der Münchner Residenz zeigt, wieder: blauer, mit goldenen Sternen verzierter Damast bildet Wandbespannungen, Stuhlbezüge und die Flügel des Thronbaldachins. Die in den lange nicht mehr genutzten Kaisersaal der Residenz ab 1799 eingebauten so genannten Hofgartenzimmer der Kurfürstin und späteren Königin waren am 1. Januar 1806 auch Schauplatz der Königsproklamation Max Josephs im engsten Kreise.

Auf den beiden, symmetrisch neben den Spiegeln an den Längswänden aufgehängten Gemälden Joseph Stielers sind die sechs Töchter Karolines dargestellt. Dies, sowie die beiden Flügel und die Bücher auf dem Tisch in der linken Ecke zeigen die Neigung der Königin, den Raum nicht nur offiziellen Anlässen vorzubehalten, sondern ihn auch für familiäre Zusammenkünfte und zum Musizieren zu nutzen.

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