Prinzregent Luitpold

Wilhelm Joseph Behr

Titel: Professor
Geburt: 26. August 1775, Sulzheim
Tod: 1. August 1851, Bamberg
Konfession:
Politik

Studium der Philosophie und Rechtswissenschaften in Göttingen und Würzburg
1794 Promotion zum Doktor der Philosophie (Dr. phil.)
1798 Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaften (Dr. jur.)
1799–1821 Professor des Lehens- und Staatsrechts in Würzburg
ab 1819 Mitglied des Bayerischen Parlaments in der Kammer der Abgeordneten
1819–1821 Prorektor der Universität Würzburg
1821–1832 Erster Bürgermeister Würzburgs
1832 Amtsenthebung als Bürgermeister
1837 Verurteilung zu lebenslanger Festungshaft wegen Majestätsbeleidigung und Hochverrats
1847/48 Begnadigung und Rehabilitierung
1848 Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung, zugleich deren Alterspräsident

Werke (Auswahl): Ueber die Nothwendigkeit des Studiums der Staatslehre besonders auf Akademien (1800), Systematische Darstellung des Rheinischen Bundes (1808); Neuer Abriss der Staatswissenschaftslehre (1816), Staatswissenschaftliche Betrachtungen über Entstehung und Hauptmomente der neuen Verfassung des Bayerischen Staats (1818); Kritische Beleuchtung der Verhandlungen des Bayerischen Landtags 1827/1828 (1828); Bedürfnisse und Wünsche der Bayern (1830)

Literatur

Ulrich Wagner (Hrsg.), Wilhelm Joseph Behr. Dokumentation zu Leben und Werk eines Würzburger Demokraten (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg, Bd. 1), Würzburg 1985; „Vorwärts, vorwärts sollst du schauen ...“. Geschichte, Politik und Kunst unter Ludwig I., hrsg. von Johannes Erichsen und Michael Henker (Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur, Nr. 8), München 1986, S. 155 f.; Paul Hoser, Kritiker und Opfer: Wilhelm Joseph Behr, in: Wilhelm Liebhart (Hrsg.), König Ludwig I. von Bayern und seine Zeitgenossen. Biographische Essays, Frankfurt am Main u.a. 2003, S. 135–150

Zugehörige Themen

  • Die innere Politik 1825–1848

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