Ludwig I.

Dampfer „Ludwig“ – München-Augsburger Eisenbahn (um 1840)

Beleg:

Aufbruch ins Industriezeitalter. Führer durch die Ausstellung zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Bayerns von 1750–1850, hrsg. von Johannes Erichsen und Ulrike Laufer (Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur, Nr. 6), München 1985, S. 127

Künstler, Ersteller / Fotograf: Gustav Kraus (?)
Lageort: München, Stadtmuseum
Copyright: Münchner Stadtmuseum
Untertitel:

vermutl. Gustav Kraus (1804–1852), um 1840

Lithografie (R)

Grafiken

Der Dampfer „Ludwig“ der Bayerisch-Württembergischen Dampfschiffahrts-Gesellschaft war 1837 das erste Dampfschiff auf der bayerischen Donau. Wegen der schwierigen Wasserverhältnisse erwies es sich als unmöglich, zwischen Passau und Ulm einen regelmäßigen Schiffahrtsverkehr aufrecht zu erhalten.

Die Eisenbahn zwischen München und Augsburg, eröffnet am 4. Oktober 1840, war die erste große Bahnlinie in Bayern. Lokomotiven und Schienen wurden aus England importiert, die Wagen nach preußischen Mustern in München hergestellt. Der Bau der Bahnstrecke selbst war von privaten Investoren finanziert worden. Seither übernahm es der Staat, den weiteren Ausbau des Bahnnetzes in eigener Trägerschaft fortzusetzen.

Zugehörige Themen

  • Bevölkerung, Wirtschaft und Technik in der Zeit Ludwigs I.

    Um 1825 lebten im Königreich Bayern etwa 3,7 Millionen Einwohner. Während die Bevölkerung ständig wuchs, verschlechterte sich die Versorgungslage...

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