Ludwig I.

Bayerns diplomatische Vertreter bei den Staaten des Deutschen Bundes (um 1830/40)

Beleg:

Jochen Rudschies, Die bayerischen Gesandten 1799–1871 (Materialien zur bayerischen Landesgeschichte, Bd. 10), München 1993; Michael Erbe, Revolutionäre Erschütterung und erneuertes Gleichgewicht. Internationale Beziehungen 1785–1830 (Handbuch der Geschichte der Internationalen Beziehungen, Bd. 5), Paderborn / München / Wien / Zürich 2004; Winfried Baumgart, Europäisches Konzert und nationale Bewegung. Internationale Beziehungen 1830–1878 (Handbuch der Geschichte der Internationalen Beziehungen, Bd. 6), Paderborn / München / Wien / Zürich 1999; Jürgen Müller, Der Deutsche Bund 1815–1866 (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 78), München 2006

Künstler, Ersteller / Fotograf: Stephan Steigenberger (Grafik), Grundkarte: Server IEG-Maps, Mainz (www.ieg-maps.uni-mainz.de)
Lageort: Augsburg, Haus der Bayerischen Geschichte
Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg
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Karten/Pläne

In der Regierungszeit Ludwigs I. unterhielt das Königreich Bayern wie die meisten deutschen Bundesstaaten eine ständige Gesandtschaft in der Deutschen Bundesversammlung zu Frankfurt am Main. Neben diesem zentralen Versammlungsort gab es auch den Austausch der deutschen Staaten untereinander. Das Königreich Bayern schickte zu diesem Zweck diplomatische Vertreter zu den folgenden Bundesstaaten (in Klammern der jeweilige Sitz der Gesandtschaft):

Großherzogtum Baden (Karlsruhe)
Freie Städte Bremen, Hamburg und Lübeck (Hamburg)
Freie Stadt Frankfurt am Main
Königreich Hannover (Hannover)
Großherzogtum Hessen (Darmstadt)
Großherzogtum Hessen-Kassel (Kassel)
Herzogtum Nassau (Wiesbaden)
Kaiserreich Österreich (Wien)
Königreich Preußen (Berlin)
Königreich Sachsen (Dresden)
Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha, Herzogtum Sachsen-Meiningen und Herzogtum Sachsen-Altenburg (jeweils Coburg)
Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach (Weimar)
Königreich Württemberg (Stuttgart)

Ohne bayerische diplomatische Vertretung blieben unter Ludwig I. folgende Bundesstaaten (in Klammern deren Hauptstädte):

Herzogtum Anhalt (Bernburg, Dessau, Köthen)
Herzogtum Braunschweig (Braunschweig)
Landgrafschaft Hessen-Homburg (Homburg)
Fürstentum Hohenzollern-Hechingen (Hechingen)
Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen (Sigmaringen)
Herzogtum Holstein-Oldenburg (Oldenburg; Holstein in Personalunion mit Dänemark)
Herzogtum Lauenburg (in Personalunion mit Dänemark)
Fürstentum Liechtenstein (Vaduz)
Fürstentum Lippe-Detmold (Detmold)
Großherzogtum Luxemburg (in Personalunion mit dem Königreich der Vereinigten Niederlande)
Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin (Schwerin)
Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz (Neustrelitz)
Fürstentum Reuß ältere Linie (Greiz)
Fürstentum Reuß jüngere Linie (Schleiz)
Fürstentum Schaumburg-Lippe (Bückeburg)
Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt (Rudolstadt)
Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen (Sondershausen)
Fürstentum Waldeck und Pyrmont (Arolsen)

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