Neugestaltung der Kreise des Königreichs Bayern (1837/38)

Künstler, Ersteller / Fotograf: Stephan Steigenberger (Animation), Grundkarte: Server IEG-Maps, Mainz (www.ieg-maps.uni-mainz.de)
Lageort: Augsburg, Haus der Bayerischen Geschichte
Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg
Untertitel:

Animation

Nach dem Download können Sie wahlweise auf „1819“ oder „1838“ klicken, um die Kreiseinteilung Bayerns zu vergleichen. Mit der Maus können Sie über die Gebietsflächen fahren und weitere Informationen aufrufen.

Grafiken
Karten/Pläne

Auf Initiative König Ludwigs I. sollten die Kreise Bayerns umbenannt und ihre Grenzen teils neu gezogen werden. Namen und Grenzen wollte der König „auf die ehrwürdige Grundlage der Geschichte“ zurückführen. Die alten Stammes- und Herrschaftsbezeichnungen „Ober- und Niederbayern“, „Neuburg“, „Pfalz“, „Oberpfalz“, „Franken“ und „Schwaben“ kehrten damit wieder. Die Verordnung vom 29. November 1837 trat am 1. Januar 1838 in Kraft.

Die acht Kreise des Königreichs Bayern hießen seitdem (in Klammern der Sitz der Regierung):

Oberbayern (München)
Niederbayern (Landshut) 
Pfalz (Speyer)
Oberpfalz und Regensburg (Regensburg)
Oberfranken (Bayreuth)
Mittelfranken (Ansbach)
Unterfranken und Aschaffenburg (Würzburg)
Schwaben und Neuburg (Augsburg)

Den Kreisen waren weiterhin kreisunmittelbare Städte sowie Land- und Herrschaftsgerichte zugeordnet. Die Landgerichte unterstanden seit 1838 zentralen Kreis- und Stadtgerichten.

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