Karikatur zur Lage Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg

Beleg:

„Wahrheit im Bild“, Separatausgabe Nr. 2, April 1919, S. 1.

Künstler, Ersteller / Fotograf: G. Ploetz; Verlag: Josef Wörtmann
Lageort: Augsburg, Haus der Bayerischen Geschichte
Copyright: Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg
Untertitel:

Druckgrafik/Lithografie, Papier/Druckfarbe, April 1919, München, 32x25cm

Karikaturen

Satirische Darstellung der Lage Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg und vor dem „Versailler Frieden“ und seinen befürchteten Folgen.

„Vor dem Frieden. | Deutschland's ernsteste und verhängnisvollste Stunden.“

Deutschland dargestellt als „Deutscher Michel“, vor einem Abgrund stehend, möchte zum Frieden gelangen. Der Frieden, dargestellt durch eine junge Frau mit Ölzweig, steht unerreichbar auf einem Felsen im Meer.
Die hohen Kriegsschulden bilden einen Fallstrick vor seinen Beinen, den die deutschen Kriegsgegner legen. Vor allem die Franzosen erscheinen durch die Darstellung von Marschall Foch, Ministerpräsident Clemenceau und Staatspräsident Pioncaré, letzterer in Teufelsgestalt, als Hauptgegner.
Im Hintergrund ist der US-Präsident Wilson mit den materiellen Werten, die Deutschland im Krieg abgenommen wurden, dargestellt.
Unter dem Schild „Waffenstillstands Bedingungen“ sind zerstörte deutsche Schiffe und Eisenbahnen abgebildet.

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