Maximilian I. Joseph
Allegorie auf den Vertrag von Ried vom 8. Oktober 1813
| Beleg: |
Eberhard Weis, Montgelas, Bd. 2: Der Architekt des modernen bayerischen Staates 1799–1838, München 2005, S. 661–691 |
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| Künstler, Ersteller / Fotograf: | Michael Mettenleiter (LIthograf) |
| Lageort: | München, Deutsches Museum, 11 / 7a |
| Copyright: | Deutsches Museum, München |
| Untertitel: |
Michael Mettenleiter (1765–1853), München, 1814 Lithografie |
| Zusammenfassung: |
Im Vertrag von Ried sagte sich Bayern vom Rheinbund los und verpflichtete sich, mit seiner Armee von 36 000 Mann unter alliiertem Oberkommando gegen Napoleon zu operieren. Dafür garantierte Österreich Bayern im Namen der Alliierten den territorialen Status quo. Bayern konnte also zunächst seine Gebietserwerbungen, die es von Napoleon erhalten hatte, behaupten. Zukünftige Landabtretungen sollten nur gegen gleichwertige Entschädigungen erfolgen. Bayern ging durch diesen Bündniswechsel als Siegermacht aus den Befreiungskriegen hervor, die mit der endgültigen Niederlage Napoleons am 18. Juni 1815 bei Waterloo endeten. Das Bild zeigt zwei mit Tuniken bekleidete, sich umarmende Frauen, die vor einer Eiche stehen; rechts daneben befinden sich die Wappen der durch den Vertrag von Ried verbündeten Staaten, Österreich und Bayern. Diese Lithografie wurde von Alois Senefelder beim Besuch des Zarenpaares und des österreichischen Kaiserpaares am 30. Mai 1815 beim bayerischen König Max I. Joseph zur Vorführung des Druckverfahrens genutzt. |



















